Dienstag, 3. Juni 2014

Ombre adé

Hallo meine Lieben,

Es scheint ja fast so, was hätte der Ombre-hair look ein Comeback. Schon vor zwei Jahren im Sommer ging der Hype los und fesselte schnell die ersten Bloggerinnen. Da ich mein Haar bis dato noch nie gefärbt habe (!), habe ich mich auch erst nicht getraut diesen sunkissed look in die tat umzusetzen. Erst im Februar 2013 habe ich mich dazu durchgerungen zum Friseur zu gehen. Die hatten aber kaum Erfahrung damit und haben mir meine Haare so ziemlich versaut. Anstatt blonde Spitzen sahen sie am Ende kupferfarben aus und muteten von Weitem eher kaputten, splissigem Harr an. Also griff ich zu "L'Oreal Preference Wild Ombres No.1" und habe sie einfach selbst gefärbt. Mit der mitgelieferten Bürste konnte ich die Rarbe ganz leicht ins Haar einarbeiten und (als Färbe-Neuling) muss ich sagen, dass es super einfach war und das Ergebnis auch gut aussah. Leider habe ich zu der Zeit noch keine Fotos gemacht und kann euch daher nur meinen "Haar Werdegang" zeigen. Jedenfalls kann ich das Produkt sehr empfehlen, falls ihr jetzt doch wieder auf den Ombre-Geschmack gekommen seid. Nach fast einem Jahr hatte ich aber ehrlich gesagt keine Lust mehr auf Ombre und durch das zweifache Blondieren waren meine Spitzen auch sehr strapaziert. Also erstmal etwas schneiden und dann habe ich meine Haare wieder braun gefärbt.

Falls ihr Ombre-Haare habt und zurück zur normalen Farbe wollte habe ich Tipps für euch:Zuerst einmal kann man sagen, dass das sehr gut möglich ist, weil die blonden Haare an den Spitzen die Farbe genauso annehmen wie die dunkleren weiter oben. Es entsteht also kein zweiter Ombre Effekt, sondern die Haare werden gleichmäßig gefärbt. Wie das ist, wenn ihr bunte Farben in den Spitzen habt kann ich nicht sagen, aber ich vermute mal, dass das dann sehr schwer ist die Haare zurück zu färben, weil sich die Farben dann gegenseitig beeinflussen. Na ja; ich habe jedenfalls  "Schwarzkopf Perfect Mousse Permanent Colour" in dunkelbraun gegriffen. Die Anwendung war auch hier super einfach und es hat auch kein bisschen gestunken, wie beim Blondieren. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Allerdings muss ich sagen, dass sich die Braune Farbe auf dem blonden Teil leichter rauswäscht, als im dunklen. Also habe ich ein zweites Mal nachgefärbt (das ist bei dunkleren Farben ja nicht so schädlich) und einfach von unten angefangen. Also quasi Rückwärtsombre. Ich habe in die Spitzen etwas von der Farbe gegeben, 5 Minuten gewartet, eine weitere Portion von den Spitzen bis ein Stückchen weiter gegeben, wieder gewartet und so weiter. So waren die Haare unten dunkler, als oben, weil die Farbe dort länge einwirken konnte und jetzt habe ich normal braunes Haar. Genau so wie vor dem ganzen Gefärbe. Obwohl; es gefällt mir sogar besser als die Naturfarbe, weil es doch eine Nuance  dunkler ist. Schaut mal:




So sehen meine Haare jetzt aus. Der Pony ist übrigens schon fast raus gewachsen. Wie man hier sieht habe ich die verpackung noch aufgehoben, um das Endergebnis mit der Farbe auf der Schachtel zu vergleichen. Die Farbe ist etwas dunkler geworden, aber ich habe ja auch 2x gefärbt. Wie gesagt; diese Farbe kann ich nur empfehlen und es ist natürlich nochmal um einiges günstiger, als beim Friseur.

Und hier präsentiere ich voller Stolz... (Nein; oh je, wie sah ich denn mal aus?!) meine Hair-Story.
Habt ihr auch schon mal Ombre gehabt und es überfärbt? Ich würde gerne mal erfahren, wie es bei euch war.
Lieben Gruß (und Entschuldigung für den langen Text)
Melina <3


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